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Grundlegendes:
Konfuzius sagt: "Der Weise fragt sich selbst nach den Gründen seiner Fehler. Der Narr fragt andere." und: "Selber denken macht schlau" Den Würfel möglichst schnell zu lösen ist ja schon fast keine Kunst mehr. Methoden und Tutorials gibt es im Netz zuhauf und im Regelfall hat man eine riesige Community hinter sich, die bei jedem noch so kleinen Problem hilft. Jedoch grenzt die Fähigkeit den Würfel Blind lösen zu können auch für gestandene Speedcuber an Hexerei. Doch ist Blindlösen wirklich viel einfacher als man es sich Vorstellen mag, vorrausgesetzt man erlernt eine Methode, die auch wirklich zum Blindlösen geeignet ist. Dieses Tutorial befasst sich mit einer Einführung in die Pochmann-Methode, welche vom deutschen Speedcuber Stefan Pochmann entwickelt und vielfältig (am besten, so finde ich, von Joël van Noort) interpretiert wurde. Von Joël van Noort habe auch ich die Pochmann-Methode gelernt und die Inspiration für dieses Tutorial bekommen. - http://solvethecube.110mb.com/blindfold.html Warum eine Neue Methode lernen?Normale Speedcubing-Methoden funktionieren nach folgendem Prinzip: es werden Steine gesucht und anschließend gelöst, dann werden wieder weitere Steine gesucht und gelöst, solange bis der Würfel fertig ist. Hierbei ist es notwendig, nach (oder während) jedem Schritt sich wieder neu zu orientieren. Deshalb sind diese Methoden für das Blindcubing denkbar ungeeignet, da sich kein normales Gehirn die Position und die Orientierung ALLER Steine während der gesamten Lösung merken kann (falls jemand es doch schaffen sollte, wäre die Methode jedenfalls extrem uneffizient). Schon nach einem einzigen Zug ändern sich Position und Orientierung von 8 Steinen, man versuche einmal, ein Corner-Edge-Pair aus dem Gedächnis nach Zusammenbasteln des Cross hinzubekommen.Deshalb geht die Pochmann-Methode einen anderen und für das Blincuben viel effizienteren Weg: Der Würfel wird sich quasi "insgesamt" gemerkt und danach Stein für Stein gelöst, ohne dass dabei Position oder Orientierung der anderen Steine sich ändert. Die Pochmann-Methode umfasst 6 Algorithmen, die alle der PLL entstammen, der Rest ist ein bisschen räumlicher Orientierungssinn und (ganz wenig) Gedächnisfähigkeit. All dies sollten fortgeschrittene Speedcuber bereits besitzen. Es ist jedoch auch möglich, die Pochmann-Methode zu lernen, wenn man nicht mit der Fridrich-Methode vertraut ist und noch vergleichsweise langsamere Zeiten dreht. Alles eine Frage der Übung. Wie funktioniert die Pochmann-Methode?Die Pochmann-Methode teilt sich, grob gesagt, in 3 Schritte auf:
Das Tutorial befasst sich ausführlich mit Schritt 2 und 3, Schritt 1 ist eine ganz individuelle Sache, ich werde zum Schluss noch ein paar Worte darüber verlieren. Orientierung:Um die Kommunikation über einzelne Teile zu vereinfachen, Benutze ich folgende Notation:![]() Die Ecken sind gegen den Uhrzeigersinn durchnummeriert, beginnend mit der Ecke vorn links oben, die Kanten ebenso, beginnend mit der Kante vorn oben. Ich habe es mir angewöhnt, den Würfel beim Blindlösen immer so zu halten, dass Gelb oben, Orange vorne und Blau rechts ist (komischerweise um 180° gedreht, wie ich ihn beim Speedcubing halte...sehr seltsam). Das komplette Tutorial benutzt dieses Schema. Im Unterschied zum normalen Lösen beschränken wir uns bei der Pochmann-Methode darauf, "Sticker" zu lösen. Ein spezieller Sticker trägt in der Notation deshalb die Nummer des zugehörigen Steines sowie seine Farbe.
Der Sticker 6-B wäre demnach der Blaue Sticker auf der Kante 6 (Vorne-Rechts). Los gehts mit Schritt 3: |
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